Das primäre Ziel der Stiftung ist es, die optimale Nachsorge für den Lebendspender zu gewährleisten, denn in Deutschland gibt es derzeit noch kein standardisiertes Nachsorgeprogramm für Lebendspender.
10.-21.Juli 2012: Symposium: “Focus on living donation” in München
22.Juli 2012: “Lebendspender” – Patiententag in München
“News” – Informieren Sie sich über aktuelle Pressemeldungen
Die Stiftung Lebendspende ist als gemeinnützig
anerkannt und finanziert sich zu 100% aus Spenden.
In Deutschland werden derzeit jährlich fast 2.300 Nieren von Verstorbenen transplantiert. Der tatsächliche “Bedarf” dürfte etwa doppelt so hoch sein. Aufgrund dieser Situation müssen dialysepflichtige Patienten, die prinzipiell transplantabel wären, derzeit etwa fünf bis sechs Jahre auf ein Nierenangebot warten. Eine Lebendnierenspende verbessert diese Situation wesentlich.
Unter einer Lebendnierenspende versteht man die Spende der Niere eines lebenden Menschen zur Transplantation (Lebendnierentransplantation).
Der Anteil der Lebendnierenspenden hat in Deutschland in den letzten Jahren stetig zugenommen und liegt derzeit bei 22,6 % aller durchgeführten Nierentransplantationen. Zunehmend mehr Patienten und Angehörige denken über die Möglichkeit einer Lebendnierenspende nach und besprechen sie mit ihren Transplantations- und Dialyseärzten.
Im Jahr 2010 sind 665 Nierentransplantationen mit Organen lebender Spender durchgeführt worden. Dies sind 22,6 % aller Nierentransplantationen.